Der Sommer steht meist für sonnige Tage, Strand und bunte Cocktails – doch oft ärgert man sich, dass der Bikini schon zur nächsten Saison ausgetauscht werden muss.
Nach den 2 bis 3 intensiven Monaten, die wir so sehr genießen, ist unser geliebter Bikini oft reif für die Tonne, während unsere Aufmerksamkeit längst anderen, sicherlich interessanteren Aktivitäten gilt. Das muss aber nicht sein – mit den paar Tipps, die wir in diesem Artikel mit dir teilen, verlängerst du seine Lebensdauer spürbar.
1 – Salz entfernen ist Pflicht
Könntest du dir vorstellen, ständig das Meersalz auf deiner Haut zu behalten?
Wahrscheinlich nicht – deinem treuen Sommerbegleiter geht es genauso: Fasern und Stoff können Salz überhaupt nicht leiden. Es umschließt die Fasern, lässt sie verhärten und kann sogar Flecken verursachen. Sei also nett zu ihm und spüle ihn mit klarem Wasser ab.

Ein paar Sekunden am Waschbecken oder unter der Dusche reichen schon, um ihm das Leben zu retten.
2 – Die Waschmaschine vermeiden
Das hast du sicher nicht zum ersten Mal gehört. Ob sexy Dessous oder Bikini – beide mögen Waschmaschinengänge überhaupt nicht.
Pass gut auf deine empfindlichen Teile auf und erspare ihnen endlose Runden, in denen sie an anderer Kleidung reiben. Entscheide dich für Handwäsche – schnell und sehr wirkungsvoll, und dein Badeanzug wird es dir danken. Falls dir wirklich die Zeit fehlt, was durchaus verständlich ist, wähle ein Kaltwasch- oder maximal 30-°C-Programm, ohne Trocknen oder Schleudern.
Achte in diesem Fall darauf, alle Träger gut zusammenzubinden, damit sie sich beim Herausnehmen nicht verheddern.
3 – Natürliches Trocknen
Du hast dich für die Handwäsche entschieden – sehr gute Wahl. Jetzt ist es Zeit, den Bikini zum Trocknen aufzuhängen, und die Idee, ihn an einem Türgriff, Wasserhahn oder Kleiderbügel im Badezimmer aufzuhängen, ist verlockend.
Behalte dabei immer im Hinterkopf: Hängend zieht sich dein Badeanzug durch die Schwerkraft nach unten, da sein Gewicht durch das noch in den Fasern enthaltene Wasser zunimmt.
Unser Tipp: liegend auf einem Wäscheständer oder einem weißen Handtuch trocknen lassen, niemals in praller Sonne. Du kannst ihn vorher sanft von Hand auswringen.
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4 – Eine Frage der Oberfläche
Die Felsen an der maltesischen Küste oder der grobe Sand der Strände von Ibiza sind fester und aggressiver, als sie aussehen – und dein Po darauf setzt deinem Bikini schneller zu, als man denkt.
Ob liegend oder sitzend: Leg immer ein Handtuch darunter, um den Abrieb durch Reibung zu verringern. Diese kleine Aufmerksamkeit macht einen deutlichen Unterschied und bewahrt dich vor Fusseln oder schlimmer noch, Rissen.
5 – Spas und Whirlpools
Ja, es ist Sommer, und wir alle lieben Spas und hin und wieder einen Whirlpool. Was sagt dein Badeanzug wohl dazu? Übermäßige Hitze und Chemikalien wie Chlor gehören zu den schlimmsten Feinden deiner Badeanzüge.
Wenn möglich, wechsle für solche Anlässe den Badeanzug, um den, den du am häufigsten trägst, zu schonen.
Genau wie beim Meerwasser tut ein Ausspülen mit klarem Wasser und etwas Seife nach deiner Entspannungsrunde richtig gut.
6 – Sonnencreme & After-Sun
Dieser Tipp ist etwas knifflig in der Umsetzung, verdient aber Beachtung. Deine Haut braucht Sonnencreme – dein Badeanzug profitiert davon allerdings nicht wirklich.
Am besten trägst du deine Sonnencreme auf, bevor du den Badeanzug anziehst – 30 bis 40 Minuten vorher –, damit deine Haut genug Zeit hat, die Creme oder das Öl größtenteils aufzunehmen.
Die enthaltenen Inhaltsstoffe sind für Stoffe nicht immer schonend. Netter Nebeneffekt: Du musst dir keine eingesandeten Beine eincremen und kannst ganz entspannt in die Sonne.
7 – Die richtige Aufbewahrung
Monatelang zur Seite gelegt, haben es Badeanzüge manchmal nicht leicht. Meist landen sie ganz hinten in der Schublade, bevor die dicken Winterpullover obendrauf kommen – oft achtlos hineingestopft.
Gönn ihm einen kleinen Ehrenplatz, indem du ihn sorgfältig faltest: So bleibt er besser erhalten, und du ersparst dir das leidige Bügeln – womit wir direkt bei Punkt 8 wären.
8 – Den Badeanzug bügeln
Ganz klar: nein.
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